7 Tipps für mehr Sicherheit im Frühjahr

7 Tipps für mehr Sicherheit im Frühjahr

Während du langsam aus dem Winterschlaf erwachst, lugt die Märzsonne schon aus ihrem Versteck hervor und kündigt den Frühlingsanfang an. Lass dich von der Energie der ersten Sonnenstrahlen anstecken und werde ebenfalls aktiv: Getreu der Faustregel “Von O bis O – Von Ostern bis Oktober” ist jetzt der ideale Zeitpunkt für den halbjährlichen Reifenwechsel.

Hier sind 7 hilfreiche Tipps, damit der Wechsel reibungslos abläuft und du auch im Frühjahr sicher mit dem Auto unterwegs bist:

1. Prüfe das Alter deiner Autoreifen

Obwohl es keine gesetzliche Regelung für das maximale Alter von Autoreifen gibt, empfehlen TÜV, ADAC & Co. aus Sicherheitsgründen das Alter von 6-8 Jahren ab dem Produktionsdatum nicht zu überschreiten. Erhebliche Mängel an den Reifen, z.B. Verschleißspuren, sind nicht nur gefährlich, sondern können auch bei der nächsten TÜV- Untersuchung zu einer Ablehnung der Prüfplakette führen.

Auf jedem Autoreifen ist eine vierstellige DOT(= Department Of Transportation)-Nummer aufgedruckt. Die zwei ersten Ziffern stehen für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Produktionsjahr. Ein Beispiel: ein Reifen mit der DOT-Nummer 0517 ist in der 5. Kalenderwoche 2017 hergestellt worden.

2. Kontrolliere deine Profiltiefe

Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei Sommerreifen empfiehlt sich eine Profiltiefe von mindestens 3 mm. Winterreifen sollte man bereits erneuern, wenn ihre Profiltiefe weniger als 4 mm beträgt.

Wenn es schnell gehen muss, kann eine 2 € – Münze weiterhelfen: Sie wird zwischen zwei Profilblöcke gesteckt. Wenn der äußere silberne Rand noch zu sehen ist, beträgt die Profiltiefe weniger als 4 mm. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass die Reifen bereits abgefahren sind und du dir neue anschaffen solltest.

3. Trage dir den Reifenwechsel als Termin in den Kalender ein

Nach der Faustregel “Von O bis O – von Ostern bis Oktober” gilt: Sommerreifen sollten von Ostern bis Oktober am Auto montiert sein.

4. Schieb’ den Reifenwechsel nicht zu lange auf

Die Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen ergeben sich hauptsächlich aus dem Reifenprofil und der Gummimischung. Da die Winterreifen aus einer weicheren Mischung bestehen, würde ihr Gebrauch im Sommer zu einem längeren Bremsweg, mehr Reibung und einem höheren Spritverbrauch führen.

5. Achte auf die richtige Kennzeichnung deiner Autoreifen

Seit dem 1. Januar 2018 müssen neu hergestellte Winterreifen mit dem Alpine-Symbol (dreigezacktes Bergpiktogramm mit Schneeflocke in der Mitte) gekennzeichnet sein. In der Übergangsphase bis Ende September 2024 gilt der M+S-Schriftzug auf dem Reifen ebenfalls als Prüfsymbol.

6. Miss den Luftdruck regelmäßig

Der ideale Luftdruck kann entweder am Tankdeckel oder am Türholm abgelesen werden. Als Faustregel gelten um die 2,0 Bar. Die maximale Einfüllmenge findet man auch auf dem Reifen selbst. Sie ist in PSI angegeben.

Es ist wichtig auf einen ausreichenden Luftdruck zu achten, da sich der Bremsweg bei zu wenig Luft unnötigerweise verlängert. Tipp: Je mehr Luft in den Reifen ist, desto weniger Treibstoff verbraucht das Fahrzeug. Trotzdem solltest du niemals(!) den auf dem Reifen angegebenen Wert überschreiten.

7. Achte auf eine klare Sicht

Über den Winter setzt sich an der Innenseite der Frontscheibe ein Schmutzfilm ab. Er sorgt besonders bei Dunkelheit für Sichtbehinderungen. Durch den Film wird das Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs verstärkt und blendet dadurch umso mehr. Putze daher deine Windschutzscheibe gründlich mit Glasreiniger und wische sie danach mit einem Handtuch trocken.

Mit diesen Tipps bist du nun bestens informiert, um sicher in die warme Jahreszeit zu starten. Schau doch weiterhin auf unserem Blog vorbei, um über aktuelle Themen rund um Versicherungstrends, Sicherheit & Co. auf dem neuesten Stand zu bleiben!

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